Aquaponik ist ein Verfahren, das Aquakultur – also die Aufzucht von Wassertieren wie Fischen, Krebsen, Schnecken oder Garnelen in Wassertanks mit der Hydroponik – der Kultivierung von Nutzpflanzen wie Gemüse oder Kräutern in Wasser – verbindet.
Dabei wandeln nitrifizierende Bakterien das Ammoniak aus den Fischausscheidungen in Nitrate um, die als Nährstoffe für die Pflanzen verwendet werden. Somit handelt es sich um ein effizientes geschlossenes Kreislaufsystem.
Die Idee ist nicht ganz neu, bereits die Maya nutzten eine ähnlich Kultivierung. Neu ist die moderne Mess- und Regelungstechnik, die das System überwacht und steuert und an der die Arbeitsgruppe Bioprozesstechnik der TH Wildau intensiv forscht.